„Crowdfunding“ heißt das Zauberwort

Mit einem neuen Angebot verstärken wir unser Unterstützungsangebot an Vereine in der Region. „Crowdfunding“ heißt das Modell, das künftig bestimmten Projekten zur Realisierung verhelfen soll. „Das Motto „Viele schaffen mehr“ bringt zum Ausdruck, was dahinter steckt und steht für unser genossenschaftliches Prinzip“, erklärt unser Marketingleiter, Jürgen Gareiss. An einem Beispiel erläutert er die Vorgehensweise: Ein Verein plant ein bestimmtes Projekt, das er selbst nicht finanzieren kann. Das Vorhaben kann er mit einer aussagekräftigen und möglichst begeisternden und motivierenden Projektbeschreibung über die Webseite der Bank ins Netz stellen. Um aber im Voraus einschätzen zu können, wie realistisch eine Finanzierung dieses Projekts sein wird, wird dem Start eine zweiwöchige Phase vorgeschaltet, in der das Vorhaben positiv kommuniziert und Fans gewonnen werden sollen. Für beispielsweise eine Projektsumme von 1000 Euro werden mindestens 20 Fans benötigt, für bis zu 5000 Euro mindestens 50 Fans. Ist dieses Ziel erreicht, wird die Finanzierungsphase freigeschaltet. Nun sind die Menschen in der Region – nicht nur die Fans – gefordert, ihren finanziellen Teil beizutragen. Kommt Geld von den Unterstützern, gibt auch die Bank Geld dazu und zwar zehn Euro pro Einzelspende. Dazu hat sie einen Fördertopf mit 10.000 Euro eingerichtet und auf elektronischem Weg ist zu beobachten, wie der Inhalt sinkt. Das bedeutet: Ist der Topf leer, so haben genug Projekte genug Unterstützer gefunden. Die Dauer dieser Finanzierungsphase ist auf drei Monate festgelegt. Werde in dieser Phase eine 100prozentige Finanzierung erreicht, sagt Gareiss, sei das Sponsoring der Bank gedeckelt. Habe ein Projekt nicht genügend Unterstützer, so erhalten diejenigen, die einbezahlt hätten, nach Ablauf der Frist ihr Geld zurück. Alle für eine Anmeldung erforderlichen Formulare sind auf unserer Homepage hinterlegt. Es liegt am Bewerber, die Zielsetzung und den Nutzen des Projekts klar darzulegen, die Zielgruppe aufzuzeigen und die Sinnhaftigkeit einer Unterstützung zu begründen. Am Schluss könnte ein kleines Dankeschön für jeden Unterstützer winken. Wieder ein Beispiel: Für 50 Euro gibt’s einen Kuss von der Weinkönigin oder einen Glühwein, persönlich vom OB überreicht. Oberbürgermeister Klaus Demal nannte das Crowdfunding eine tolle Sache für die Vereine und ein großes Angebot der Bank im Sinne von weiterem sozialem Engagement und erklärte sich gern bereit, für Stutenseer Projekte die Schirmherrschaft zu übernehmen. Am 1. Februar geht Crowdfunding an den Start. Nähere Informationen gibt es unter www.vb-stutensee-weingarten.viele-schaffen-mehr.de/startseite

 

Quelle Text und Bild: Marianne Lother